Hier geht es um evolutionäre Regeln über das menschliche Denken und ihre Hintergründe.
Demenz aus dem Blickwinkel des Code der Natur
Als Demenz bezeichnet man die geistige Überforderung von vorwiegend älteren Menschen.
Es ist nun mal so, dass jeder Mensch, je nach Potentialstufe, ein gewisses Aufnahmevermögen hat. Ist dieses Aufnahmevermögen erreicht, entsteht eine gewisse Orientierungslosigkeit, die zur Folge hat, dass man Abläufe nicht mehr koordinieren kann und Geschehnisse der Vergangenheit nicht mehr zeitlich zuordnen kann. Um das in einfachen Worten zu erklären, nutze ich gerne den Wassereimer um das Bildlich darzustellen.
Jedes Potential ist mit einem Wassereimer zu vergleichen. Einfache Potentiale haben weniger Fassungsvermögen als umfangreicher denkende. Sagen wir einmal der eine hat 5 Liter Fassungsvermögen und der andere eben 20 Liter. Für beide gilt, dass eine sinnvolle Auslastung nur gegeben ist wenn der Eimer nicht randvoll ist. Ist die Kapazität erschöpft besteht nicht die Möglichkeit mehr aufzunehmen. Füllt man ihn in höherer Geschwindigkeit auf erreicht man seine Grenzen früher. Für alle gilt aber, wenn er voll ist kann nichts mehr aufgenommen werden und es wird sehr schwer sich darin zurecht zu finden.
Für die höheren Potentiale nutze ich gerne das Beispiel mit der Festplatte eines Rechners. Jeder der einen besitzt kennt die Probleme, die eine volle Festplatte mit sich bringt. Da es bei uns Menschen leider nicht möglich ist die Festplatte zu erweitern haben wir nur die Speicherkapazität die wir bei unserer Entstehung mitbekommen haben. ( Zuteilung des Potentials) Leider ist ein Löschvorgang für unsere Festplatte nicht vorgesehen, deshalb müssen wir uns diese gut einteilen. Durch Defragmentieren , also sinnvolle Ordnung ist es möglich wenigstens die Suchvorgänge zu optimieren. Was man bei Demenzkranken durch Konzentrationsübungen versucht zu erreichen. Um so mehr Speicherplatz unsere Festplatte hat, desto länger können wir sie sinnvoll nutzen. Das erklärt warum höhere Potentiale länger aufnahmefähig sind und weniger in die Demenz fallen. Die Geschwindigkeit mit der wir unsere Festplatten füllen entscheidet also über die Zeit der optimalen Nutzung.
Jetzt kann man nachvollziehen warum so viele, relativ junge Menschen heute schon unter Demenz leiden. Man sollte also darauf achten, dass man nicht zu viele Informationen in zu kurzer Zeit aufnehmen muß, wenn man nicht in die Demenz fallen will.
Das nächste Problem ist die zunehmende Lebenserwartung in unserer Gesellschaft. Es ist ja auch logisch, dass eine Festplatte die in Überlänge in Gebrauch ist mit den Jahren ihren Dienst versagt. Grundsätzlich müsste man nicht benötigte Informationen von der Festplatte löschen können, beziehungsweise Wasser aus den Eimern ablassen können um eine längere Nutzung zu gewährleisten.
Soweit ich informiert bin, arbeite Wissenschaftler daran bestimmte Hirnregionen die nicht wirklich genutzt werden als neuen Speicherplatz durch elektrische Eingriffe umzufunktionieren und somit für unseren Gebrauch nutzbar zu machen. Dies ist sehr wichtig, da eine noch längere Lebenserwartung unserer Körper nicht ausbleiben wird bei der rasanten Entwicklung unserer Medizin. Wenn sich auf diesem Gebiet nichts wesentliches tut werden sonst in ein paar Jahren Millionen Demenzkranker Körper zu verpflegen sein, die unserer Gesellschaft keinen Nutzen mehr bringen können.