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Hier geht es um evolutionäre Regeln über das menschliche Denken und ihre Hintergründe.

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Gruppenarbeit

Gruppenarbeit

http://www.jooki.de/wp-content/gallery/dp-rudeltiere/rudelback.jpgDer Mensch ist ein Rudeltier, weil die Aufgaben zum Überleben der Spezies viel zu umfangreich sind, als dass es ein Individuum alleine erledigen könnte. Deshalb hat uns die Natur mit verschiedenen Denkweisen und Aufgaben ausgestattet. Nur in der Gruppe ist eine sinnvolle Zusammenarbeit möglich, da man sich ergänzen muss. Die Tiere zeigen uns, wie funktionierende Gruppen aussehen müssen, wenn sie erfolgreich sein wollen. Man braucht einen der die Gruppe steuert, jemanden der sie kontrolliert und bewacht. Die ausführenden Organe sind sehr wichtig damit der Ablauf gewährleistet ist. In Produktionen ist diese Gruppenbildung schon seit der industriellen Revolution der Normalfall. Heut zu Tage ist die Gruppenarbeit wieder auf dem Vormarsch. Leider funktioniert sie nur in den seltensten Fällen wirklich effektiv. Das liegt daran, dass man die falschen Potentiale in einer Gruppe vereinigt. Man richtet sich nicht nach dem natürlichen Potential der Menschen, sondern versucht irgendwelche Menschen unter den „Hut“ Gruppe zu bekommen und wundert sich danach, dass es nicht richtig funktioniert. Gruppen dürfen auch nicht zu groß sein, da sonst jeder ein Einzelkämpfer ist. In der Produktion sollte eine Gruppe höchstens 8-10 Personen haben. Mehr macht da keinen Sinn. Es sollte immer einer dabei sein, der das ganze Aufgabengebiet kennt und die Gruppe Steuern kann, deshalb gab es früher den Vorarbeiter. Der Rest der Gruppe ist je nach Aufgabe mit den passenden Potentialen zu besetzen, wobei auch reine ausführende Organe nicht fehlen dürfen um nach der Arbeit wieder einen sauberen Arbeitsplatz zu gewährleisten.

Sehr wichtig ist mir unsere Jugend, deshalb möchte ich besonders auf Lerngruppen in Schulen eingehen. Lehrer sind durch die Vielfalt der Potentiale in unseren Schulen meist extrem überfordert. Diese Überforderung lässt sich durch eine sinnvolle Gruppenbildung von Lerngruppen weitgehendst abbauen, da sich die Lehrkräfte nicht mehr um alle Schüler intensiv kümmern müssen.

 Die Strukturhttp://www.friesenheim-schule.de/Willi/gruppenarbeit/Gruppenarbeit2.jpg einer Lerngruppe sollte sich wie folgt darstellen:

Ein Potential sollte sehr genau dem des Lehrers entsprechen. Da die verschiedenen Potential sich unterschiedlich ausdrücken, kommt es immer wieder zu Missverständnissen. Um das zu umgehen ist es nötig möglichst viele ähnliche Potentiale in einer Gruppe zu haben. Der Schüler mit dem ähnlichen Denkumfang wie die Lehrkraft gibt die Informationen an die ihm nahesten Potentiale weiter und diese wiederum an die ihnen am nahesten liegenden. So werden die gewünschten Informationen Potentialgerecht weitergegeben und einem effektiven Lernen steht nichts mehr im Wege.

Ein Beispiel aus der Praxis: Ein Mathelehrer möchte seiner Klasse das Bruchrechnen nahe bringen. Er selbst ist als Mathematiker im wissenschaftlichen Bereich im mittleren Feld denkend. Also sollte ein Schüler dabei sein, der mindestens im unteren wissenschaftlichen Bereich denkt, damit er sofort versteht was der Lehrer mit seinen Ausführungen sagen will. Dieser wiederum erklärt den hohen Problemlösern um was es geht und diese wiederum den niedrigen bis mittleren Problemlösern. So begreift die ganze Gruppe sehr schnell um was es geht und das Lernziel ist schnell und effektiv zu erreichen.

Das gleiche kann man auch von unten nach oben durchführen in anderen Themen. Wichtig dabei ist, dass kein zu großer Abstand der Potentiale zwischen den Gruppenmitgliedern ist.

Wenn ich euch jetzt mit meinen Aussagen über die Potentiale verwirrt haben sollte, möchte ich auf meinen Blogeintrag : Grundsätzlicher Zusammenhang

Verweisen.

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