Hier geht es um evolutionäre Regeln über das menschliche Denken und ihre Hintergründe.
Fettleibigkeit
In unserer Natur ist es nur den wenigsten Menschen gegeben sich selbst sinnvoll zu ernähren. Dies liegt an unseren Vorfahren, die ihr Essverhalten über Jahrmillionen von den Alphatieren und dem natürlichen Ablauf der Jahreszeiten vorgeschrieben bekamen. Sie hatten gar nicht die Möglichkeit der Völlerei und hatten genug damit zu tun ihren Überlebenskampf zu führen.
Man kann einen Weg zur gesunden Ernährung finden wenn man sich an ein paar einfache Regeln hält. Zuerst muß man sich über einen längeren Zeitraum selbst beobachten um festzustellen welche Fehler man bei der Ernährung macht. Oberste Regel sollte sein, dass man nicht mehr in seinen Körper einführt als dieser verarbeiten kann. Man gewöhnt sich im Laufe der Zeit Essgewohnheiten an, die der gesunde Menschenverstand eigentlich verbietet. Das fängt bei vielen schon nach dem Aufstehen mit dem Kaffeetrinken an. Kaffee selbst ist dabei nicht das Problem, sondern der Zusatz von zu viel Zucker. Man sollte weitgehendst auf eine Süßung seiner Getränke verzichten um auch Umweltkrankheiten wie Diabetis zu Umgehen. Schon im Vorfeld übermäßig gesüßte Getränke sollte man vermeiden oder auf ein Minimum beschränken. Wie neueste Forschungen ergeben haben hilft das Sonnenlicht bei der Verdauung und man kann dies nutzen indem man möglichst nur bei Tageslicht Nahrung zu sich nimmt. Natürlich lässt sich das in unserer heutigen Zeit nicht so sehr verwirklichen, weil wir immer mehr zur Nachtaktivität herangezogen werden. Trotzdem sollte man darauf achten sich nicht unsinnig bei Dunkelheit mit Nährstoffen zu füllen. Auch unterliegt Jeder Mensch seinem natürlichen Zyklus. Den kann man nutzen um ohne dauernde Einschränkungen unnötiges Gewicht abzubauen. Seinen ihm eigenen Zyklus kann man durch Selbstbeobachtung im Vergleich mit den Mondfasen leicht herausfinden. Frauen kennen einen Zyklus der sich auch sehr gut anhand des Mondes errechnen und erkennen lässt.
Solche Zyklen hat jeder Mensch. Am deutlichsten merkt man seine Entwässerungsfase und seine Heißhungerfase. Diese beiden Fasen kommen im Regelfall dicht nacheinander, so dass man weiß wann eine Heißhungerfase ansteht. Wenn man diese jetzt erkennt und dafür sorgt, dass in diesen 4-5 Tagen nur extrem leichte Kost zu sich genommen wird kann man den Gewichtsverlust der Entwässerungsfase über den Monat (28 Tage) halten und so jeden Monat ein paar Pfund an Übergewicht abbauen. Dies ist einfach und man muß nur diese Tage darauf achten was man zu sich nimmt. Beachte: Jeder Mensch hat seinen eigenen Zyklus den er selbst durch beobachten herausfinden muß!!!
Es gibt viele Diäten deren Wirksamkeit auf keinen Fall bestritten werden kann. Die meisten haben aber den Nachteil, dass sie dauerhaft Einschränkungen fordern. Die wenigsten Menschen sind dazu bereit dies auf Dauer auf sich zu nehmen, wodurch es zum nur zu bekannten Jojoeffekt kommt. Grundsätzlich ist es wichtig die
Synapsen, die Gewohnheiten speichern , so umzuprogrammieren, dass man einen Sinn in der neuen Programmierung sieht. Auf diese Art kann man sein ganzes Leben ändern und alle Unarten die man sich im Laufe der Zeit angewöhnt hat in ein sinnvolles Leben umwandeln. Speziell in der Ernährung ist es oft ein Erziehungsfehler, der uns zu Essstörungen bringt. Gerade die Nachkriegsgeneration wurde dazu erzogen, dass man den Teller immer leer essen muss unter dem Gesichtspunkt, dass ihre Eltern oft nicht wussten was sie am nächsten Tag essen sollten. Heutzutage ist es wichtig erst gar keine Hungergefühle aufkommen zu lassen. Deshalb ist es sinnvoll mehrere kleine Mahlzeiten zu sich zu nehmen, weil man bei Hunger oft mehr in sich hinein schlingt als der Körper wirklich braucht. Wenn man jetzt aber dafür sorgt, dass der Magen sinnvoll zu arbeiten hat kann man seine Ernährung sinnvoll einteilen. Einflüsse wie Alkoholgenuss, lange Weile oder Frust treten auf diese weise auch weitgehendst in den Hintergrund. Eine körperliche Betätigung hilft zwar auch Gewicht abzubauen, muss aber, wenn man nicht gleichzeitig die Ernährung umstellt, dauerhaft und regelmäßig betrieben werden. Ich selbst habe auf diesem Wege auch schon einmal 35 Kilo an Gewicht verloren, habe aber nach einem Beinbruch dafür wieder 50 Kilo zugenommen. Die „nur Sport“ Variante ist also nicht besonders empfehlenswert, weil es viele Komponenten gibt die uns daran hindern können regelmäßig Sport zu betreiben.
Im Endeffekt haben Selbstbeobachtung und die Nutzung der natürlichen Regeln wie: Nur bei Tageslicht essen, mehrere kleine Portionen, Nutzung der Mondfasen und eine normale Bewegung die besten Chancen auf einen gesunden BMI zu kommen und diesen auch zu halten.
Diese Erkenntnissen waren ein Nebenprodukt bei der Erforschung des Code der Natur.
Viel Erfolg wünsche ich beim Ausprobieren!!
Falls sie Fragen zu diesem Thema haben stehe ich ihnen gerne zur Verfügung.