Hier geht es um evolutionäre Regeln über das menschliche Denken und ihre Hintergründe.
Geschichte der Partnerfindung
Die Neandertaler hatten es da einfach. Ihnen ging es Vorwiegend um die Fortpflanzung. Wenn man das Bedürfnis hatte,
schnappte man sich, teilweise mit Gewalt, einen potentiellen Sexualpartner. Bei Tieren ist dieses Verhalten heute noch zu beobachten. Im Laufe der Zeit legte der Mensch aber Wert auf dauerhafte Bindungen. So umging man die ständige Suche seinen natürlichen Trieb zu befriedigen. Anfangs bot das eigene Rudel die einzige Möglichkeit auf eine dauerhafte Verbindung. Durch die Bildung vieler Rudel, bot sich bald die Möglichkeit, auch außenstehende Partner zu finden. Jetzt suchte man Gemeinsamkeiten, die eine dauerhafte Verbindung versprachen. Schon die alten Römer und Ägypter bemerkten dies und legten viel Wert auf Herkunft und Stand der potentiellen Partner, was heute noch in vielen Kulturkreisen berücksichtigt wird. Die Familien wollten sich so ergänzen. Erst im Mittelalter wurde in unserem Kulturkreis diese Art der Partnersuche etwas lockerer, da sich immer mehr große Städte bildeten, und es kam immer öfter auch zu gemischten Verbindungen. Um so mehr Menschen einfach zu erreichen waren, desto mehr gemischte Verbindungen kamen zu Stande.
In anderen Kulturen achtete man trotzdem noch sehr lange auf standesgemäße Partnersuche, oder auf eine Partnerschaft die der Familie nutzte. So gibt es bei Moslems noch heute bei vielen eine Partnerwahl in denen die Eltern bestimmen welche Verbindung für die Familie am sinnvollsten ist. Die Eltern bestimmen, wer sich mit wem zusammen tut.
Bei den Hindus ist das schon etwas sinnvoller. Hier stellen die Eltern ihren Kindern eine Auswahl zusammen. Die Kriterien die sie beachten, sind Herkunft, Stand, Horoskop und Entwicklung der potentiellen Paare. Wobei sie die
Entwicklungsstufen ihrer Kinder zeitlich schriftlich festhalten. Hier ist zu bemerken, dass dieser Weg bis in die vorletzte Generation sehr große Erfolge zu verzeichnen hatte. Heute ist das aber auch bei weitem nicht mehr Garantie für eine dauerhafte und glückliche Verbindung.
Seit man feste Partner sucht, orientiert man sich also an vermeindlichen Gemeinsamkeiten. Dieses hat sich bis Heute nicht geändert. Die modernste Art der Partnerfindung sind Singlebörsen, die man meist im Internet findet. Aber auch
Speeddating und andere Veranstaltungen setzen auf die verschiedensten Gemeinsamkeiten. Um diese herauszufinden müssen die Suchenden mehr oder weniger lange Fragebogen ausfüllen. Man glaubt auf diesem Weg dauerhafte und glückliche Verbindungen herstellen zu können. Da diese Fragebögen aber nur Momentaufnahmen sind und sich viele dieser Dinge im Laufe eines Lebens oft ändern, wie der Musikgeschmack oder andere modische Erscheinungen ist das auch nicht eine Garantie für dauerhafte Partnerschaft.
Nur ein gemeinsames Grunddenken und eine gemeinsame Entwicklung sind Grundvoraussetzung für eine dauerhafte und glückliche Partnerschaft.
Genau hier setzt die neueste und sicherste Art der Partnerfindung an.
Nur ein gemeinsames Grunddenken und eine weitere gemeinsame Entwicklung sind Garantie für eine dauerhafte und glückliche Partnerschaft!!