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26. Dezember 2011 1 26 /12 /Dezember /2011 21:53

Wenn ich etwas bei meinen Forschungen erfahren habe, lag das daran, dass ich immer bis in die Wurzeln zurück ging.

Um etwas verstehen zu können muß man den Grundgedanken erfassen können. Dazu ist es nötig den Grund für bestimmte Handlungen zu verstehen. Es gibt immer und überall Anlässe Regeln aufzustellen und sie zu ändern. Unsere heutige Gesellschaft hält aber leider viel zu oft an längst überholten Regeln fest. Nehmen wir zum Beispiel das deutsche Ladenschlußgesetz. In der Nachkriegszeit hatte der Wiederaufbau einen hohen Stellenwert für denhttp://koptisch.files.wordpress.com/2010/10/t-fraune.jpg deutschen Staat. Aus diesem Grund hat man die Regelsarbeitszeiten für die meisten Menschen auf abends 18.00 Uhr begrenzt. Das galt anfangs aber für fast alle die einer Arbeit nachgingen. In der Abendzeit sollte man sich dem Wiederaufbau wittmen, um Deutschland wieder Lebenswert und vor allem Bewohnbar zu machen. In den Firmen wurden diese Zeiten recht früh dem Arbeitszeitbedarf der Fertigung angepasst. Im Einzelhandel hat man dieses allerdings versäumt. Heute gibt es Probleme ein unnütz gewordenes Gesetz den neuen Gegebenheiten anzupassen.

http://www.rob.cs.tu-bs.de/content/04-teaching/01-courses/00-seminar/00-2010/00-Personenerkennung/Fertigungsstrasse.jpgÄhnlich ist es mit der Unterstützung die die Industrie erhält, wenn sie Automatisiert um effektiver mehr Stückzahlen zu produzieren mit weniger Arbeitern. In einer Zeit in der Arbeiter Mangelware waren, ergab das einen Sinn. Dass aber ein Staat mit Steuergeschenken, in Zeiten wo Arbeitsplätze nicht mehr auf Bäumen wachsen, immer mehr Arbeitslose produziert und damit Steuerzahler dezimiert, ist in meinen Augen ein Selbstmord auf Raten.

http://www.oz-net.at/wp-content/uploads/2010/08/weihnachten-weihnachtsgeschaeft.jpgAuch Weihnachten hat man nicht den modernen Gegebenheiten angepasst, sondern zu einem Konsumfest verkommen lassen. Die besinnliche und ruhige Zeit, die es einst symbolisierte, ist für unsere heutige Gesellschaft zu einer Zeit des Stress und  des Zwangs geworden. Selbst unsre Kinder, für die dieses Fest immer etwas Besonderes war, machen den ganzen Rummel eigentlich nur noch mit um die in aussichtgestellten Geschenke zu bekommen. Danach würden sie am liebsten wieder zu ihren Freunden und ihrem Alltag zurückkehren. Weihnachten ist nur noch ein Fest für den Einzelhandel und für soziale Einrichtungen und Stiftungen, wobei diese auch viel lieber hätten wenn sich die Umsätze gleichmäßig über das jahr verteilen würden, damit man sie besser Planen kann. Alles in allem bringt uns Weihnachten nur noch Unangenehmes und Aufgezwungenes. Selbst die durch die Feiertage gewonnene Freizeit wird für viele zum Stress. Staus auf den Autobahnen und der Einkaufsrummel sind nur zwei Beispiele dafür. Der Grundgedanke an die Erinnerung zur Geburt von Jesus Christus wurde von der modernen Gesellschaft ausgehebelt. In einer Zeit in der sich immer mehr Menschen zum Atheismus bekennen, habe ich mir auch Gedanken gemacht, wo die Wurzeln Gottes liegen. Ich fand die Antwort in der Bibel. In ihr beschreibt Moses doch sehr genau wieso er "Gott" erfand. Er hatte eine grosse Gruppe von Menschen zu führen, welche durch ihre irrationale Suche nach etwas Höherem und die dadurch entstandenen Ergebnisse anfingen sich gegenseitig zu bekriegen. Um dieses zu Beenden, versuchte er sie zu Vereinigen indem er ihnen sagte, dass alle ihre Götter nur Teile eines einzigen Gottes sind und alle nur noch diesen "Übergott" anbeten dürfen.

Er erzählte ihnen Geschichten aus der Vergangenheit und brachte ihnen näher, was er auf dem Pharaonenhof gelernt hat. So entstand die Genesis, die die Entstehung der Menschheit auf einfachste Weise erklärt.

Aber jetzt mal im Ernst, wie hätte er die Leute zusammenbringen sollen, wenn nicht mit der Geschichte vom bösen schwarzen Mann? Und wer hätte da nicht gleich ein paar Regeln mit verpackt, damit das Leben in geordneten Bahnen ablaufen kann? Das haben übrigens alle Religionsstifter so gemacht. Sie haben leider auch kleine persönliche Anliegen mit in ihre Lehren eingebracht. So hat Moses den Frauen die Schuld an der Vertreibung aus dem Paradies angelastet. Ich nehme an er hatte selbst probleme mit seiner Frau und hat dieses dann auf alle Frauen umgelegt. Bei Mohamed muß es ähnlich gewesen sein, sonst hätte er die Frauen nicht hinter einen Schleier verbannt. Seine Eifersucht muß extrem gewesen sein und sein Vertrauen nicht existent. Auf jeden Fall bewirkten diese Äußerungen, dass man Frauen über viele Jahrhunderte unterdrückte und auch heute noch nicht überall als gleichberechtigte Partner betrachtet. 

Wenn man also an die Grundideen der Dinge geht kann man sie einfach verstehen und entwickelt ein Verständnis dafür, was noch Sinn hat, was geändert gehört und was man ganz abschaffen sollte.

Ich hoffe ich habe euch mit meinen Gedanken zu Nachdenken gebracht und ihr sucht in Zukunft nach den Wurzeln von den Dingen die euch beschäftigen. Nur so könnt ihr erkennen ob sie einen Sinn haben und wie lange ihr an ihnen festhalten solltet.

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